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Albrecht Gaiswinkler
Geboren: 29.10.1905
Gestorben:11.5.1979
Albrecht wurde als Sohn eines salinenarbeiter in Bad Aussee geboren. Nach dem Besuch der Volksschule und der Bürgerschule war er als Straßenarbeiter tätig und wurde später Beamter bei der Krankenkasse. Er arbeitete ab 1944 mit den britischen Geheimdienst Special Operations Exekutive zusammen.
Albrecht Gaiswinkler war ein österreichischer Beamter, Sozialdemokrat und Widerstandskämpfer zuerst gegen den austrofaschismus und später gegen den Nationalsozialnismus.
Er plante 1945 einen Attentat auf Josef Goebbeles.
Er gilt als eine der wichtigsten Figuren im Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Salzkammergut.
Nach Ende des Krieges ging Gaiswinkler in die Politik und wurde von den Amerikanern kurzfristig als Regierungskommissär (Bezirkshauptmann) von Aussee eingesetzt.
Bei der ersten Wahl zum Nationalrat am 25. November 1945 wurde er als Abgeordneter der SPÖ ins Parlament gewählt.
Bei seiner Wahl spielte offenbar auch eine Absprache mit der steirischen SPÖ eine Rolle, bei der sich Gaiswinkler dafür einsetzte, dass das Ausseerland wieder an das Bundesland Steiermark angegliedert wird, was ihm auch bei einer noch vor den ersten Nationalratswahlen durchgeführten Volksabstimmung gelang.
Die genauen Umstände dieser britischen Operation zur Verhaftung von Goebbels im April 1945 wurde bis heute nicht restlos geklärt, da einige Dokumente noch 1945 verbrannt wurden und andere bis heute der Geheimhaltung unterliegen. Die hier genannten Details beruhen hauptsächlich auf den Aussagen von Josef Grafl; Albrecht Gaiswinkler hat sich dazu nie eindeutig geäußert.
Grafl hat später auch ausgesagt, dass das Funkgerät gar nicht beschädigt gewesen sei und ihn Gaiswinkler nach dem Absprung über dem Feuerkogel überredet habe, das Funkgerät am Berg zu lassen, da ein Abstieg ins Tal mit dieser Last nicht möglich sei.
Der aus dem Burgenland stammende Flachländer Grafl glaubte Gaiswinkler, und so wurde die Kommunikation mit der britischen Kommandozentrale unter Umständen willentlich unterbrochen. Anderen Quellen zufolge war Goebbels bereits einige Tage vor dem Absprung der österreichischen Agenten in britischem Dienst aus dem Salzkammergut abgereist und die Mission daher von vornherein gescheitert.
Hollywood hingegen hat sich diesem Thema trotz der dünnen Quellenlage angenommen und Teile der Geschichte um Albrecht Gaiswinkler und Josef Grafl wurden 1968 im Film „Where Eagles Dare“ mit Richard Burton und Clint Eastwood übernommen. Dieser Film wurde im nahe gelegenen Ennstal und bei der Burg Hohenwerfen gedreht und zeigt auch Szenen vom tatsächlichen Schauplatz dieser Ereignisse am Feuerkogel.
Allerdings waren die dargestellten Agenten hier Briten und Amerikaner, und auch sonst schöpft dieser Film die künstlerische Freiheit voll aus. Eine Verfilmung, die näher an den historischen Tatsachen liegt und auf den Memoiren von Albrecht Gaiswinkler beruht, ist der Fernsehfilm „Am Ende eines langen Winters“, der 1990 nach einem Buch von Walter Wippersberg von ORF und ARD gemeinsam produziert wurde.
Im Februar 1940 war er ein Gründungsmitglied bei einer Widerstandsgruppe in Ausse.
Gaiswinkler wurde 1942 zur Wehrmacht eingezogen und auf verschiedenen Kriegsschauplätzen eingesetzt. 1944 war er in Frankreich stationiert und wurde dort in der Normandie Zeuge einer Erschießung von Französischen Widerstandskämpfern. er entschloss zu desertieren und inszenierte dazu ein Täuschungsmanöver.
Er tauschte mit einen Bomben Opfer die Papiere und die Erkennungsmarke, umso seine Angehörigen zu Hause vor der Represalien zu bewahren, er suchte dann mit 17 Gefangenen den Kontakt mit der französischen Résistance und schloss sich den Maquis an. Es gelang ihm noch 4 Lkws mit Waffen und Munition zu beladenen und noch 500.000 Francs der wehrmacht zu entwenden.
Später kam er in den Kontakt mit den Engländern und arbeitete da für den britischen Geheimdienst. Er wurde in verschiedenen Missionen im Gebiet des ehemaligen österreich eingesetzt. 1940 hatte die Organisation den Auftrag in den von der wehrmacht besetzten Ländern widerstand zu Organisieren. Gaiswinkler besaß auch eine österreichische Sektion, für die Gaiswinkler angeworben wurde.
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