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Der Steintor-Campus aus der Luft

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Für viele ist sie das Glanzstück des Campus: Die Bibliothek in der Emil-Abderhalden-Straße 25. Die Literatur aus 17 geistes- und sozialwissenschaftlichen Standorten wurde hier zusammengeführt. Bis zu eine Million Bücher finden in der größten Zweigbibliothek der ULB Platz. Der Kubus wurde auf abschüssigem Gelände gebaut, so dass die Architekten einen Höhenunterschied von neun Metern ausgleichen mussten. Im Inneren bietet der gelbe Klinkerbau mit dem schrägen Glasdach 176 Lese- und Arbeitsplätze, drei PC-Pools, stromsparende LED-Beleuchtung, ein natürliches Lüftungssystem sowie Selbstbuchungsterminals und eine Bücherbox, die Buch-Rückgaben auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich macht. Sieben Tage in derWoche kann die Bibliothek zum Lernen und Arbeiten genutzt werden,wochentags sogar von 8 bis 24 Uhr. bibliothek.uni-halle.de Zweigbibliothek Steintorcampus
In dem Neubau in der Emil-Abderhalden-Straße 26/27 arbeiten 215 Uni-Beschäftigte. Fürdie Japanologen wurde spezielle Videokonferenz-Technik installiert, für die Sprechwissenschaftler eine Sprechaufnahmekabine. Den Archäologen stehen zwei Labore zur Verfügung. Auch Soziologen, Philosophen, Psychologen, Historiker und Kunsthistoriker sitzen in dem Gebäude.
Das Museum für Haustierkunde Julius Kühn in der Adam-Kuckhoff-Straße 35a wurde 1988 eröffnet. Es beherbergt eine der umfangreichsten Haustierskelett-Sammlungen der Welt. Ursprünglich gehörte das Haus zu einer Reihe von Ställen, in denen bis zu 1.000 Tiere lebten. Viele werden jetzt als Präparate in Lehre und Forschung eingesetzt.
In der Adam-Kuckhoff-Straße34 b liegt das kulinarische Zentrum des Campus: Die holzverkleidete Cafebar des Studentenwerks Halle bietet leichte, gesunde Snacks sowie Kaffee und Kuchen. Im Inneren finden 88 Personen Platz. Bei schönem Wetter wird es draußen zusätzliche Sitzplätze geben.
Das Haus in der Ludwig-Wucherer-Straße 2 ist die Wiege des Landwirtschaftsstudiums in Deutschland. 1862 kaufte Julius Kühn das Grundstück der Familievon Ludwig Wucherer ab, um hier seinen Wohnsitz und Lehrräume einzurichten. Erst allmählich wurden insgesamt fünf benachbarte Villen miteinander verbunden und zu einem Institutsgebäude umgebaut. Im Inneren wird diese Baugeschichte beispielsweise in den ganz unterschiedlich gestalteten Treppenhäusern sichtbar. Ab 1947 war das Gebäude Hauptsitz der neu gegründeten Landwirtschaftlichen Fakultät. Heute arbeiten hier Germanisten, Romanistenund Mitarbeiter des Orientalischen Instituts. Fünf Seminarräume, ein historischer Hörsaal und die Prüfungsämter zweier Fakultäten befinden sich in dem Altbau. Ein Teil des Hauses wird bis zum Wintersemester 2016/17 noch saniert.
In der Adam-Kuckhoff-Straße 35 war früher das Institut für Tierzucht und Molkereiwesen beheimatet, jetzt befinden sich hier drei Seminarräume sowie Büros für Anglisten, Amerikanisten und Slawisten. Viele Details des Denkmals aus dem Jahr 1913 wurden originalgetreu wiederhergestellt: Die Wandfarben in Lila, Grün und Weinrot beispielsweise. Im restaurierten Hörsaal sitzen die Studierenden auf Stühlen, auf denen vor 100 Jahren bereits ihre Vorgänger saßen, auch das Pult ist dasselbe geblieben. Einmalig ist die Vorführhalle im Erdgeschoss: Hier wurden einst lebende Tiere zu Lehrzwecken vorgeführt. Dank der ausgezeichneten Akustik eignet sich der hohe Raum heute besonders gut für Aufführungen der Sprechwissenschaftler.
Der Altbau in der Adam-Kuckhoff-Straße 34a wurde 1902/1903 erbaut. Er gehörte einst zur Tierklinik. Nach der Sanierung bietet das Haus einengroßen Aufenthaltsraum für Studierende sowie ein kinderfreundliches Still-, Spiel- und Ruhezimmer mit Wickeltisch, Spielzeug, Kinderstühlen und der Möglichkeit, vor Ort Milch oder Babybrei zu erwärmen.
Das Gebäude in der Adam-Kuckhoff-Straße 34 gehörte ebenfalls zur Tierklinik. Nur noch die alte Rollschiene an der Decke erinnert daran, dass hier einst Großtiere operiert und von den Tierärzten durch den Raum gezogen wurden.In dem Bau von 1902/1903lagern die Archäologen jetzt ihre Fundstücke. Ein Teil der Wissenschaftler hat hier auch seine Büros.
<div>In der ehemaligen Tierklinik in der Emil-Abderhalden-Straße 28 sitzen jetzt Mitarbeiter des Seminars für Orientalische Archäologie und Kunstgeschichte. Ein besonderer Blickfang ist der halbrunde historische Hörsaal im Erdgeschoss. Über eine Brücke ist das Haus mit dem benachbarten Neubau in der Emil-Abderhalden-Straße 27 verbunden.</div>
Hier entsteht der Durchbruch vom Steintor zum neuen Campus.<br>