Kleist - Leben und Zeit
Aufklärung: 3:17 bis 4:02 Weimarer Klassik: 5:09 bis 6:21 youtu.be Mittelalter, Aufklärung, Klassik, Expressionismus, Biedermeier – jede Literaturepoche hat ihre eigenen geschichtlichen Hintergründe und eigene Merkmale. Dami...
Familie, Ausbildung und Militärdienst (1777-1799) - *18.10.1777 in Frankfurt an der Oder als Sohn von Joachim Friedrich von Kleist und Juliane Ulrike - 1788: Tod des Vaters -> Kleist lebt in Pension des Professors und Predigers Samuel Heinrich Catel in Berlin - Bricht Studium an der Universität Frankfurt ab als er in die Preußische Armee Eintritt - Juni 1792: Kleist tritt in das 3. Bataillon des Gardenregiments zu Potsdam bei -> nimmt am Rheinfeldzug gegen Frankreich sowie an der Belagerung der ersten bürgerlichen Republik in Mainz teil - Trotz Zweifel am Soldatensein wird er 1795 zum Fähnrich und 1797 zum Leutnant befördert - Privat studierte er aber Mathematik und Philosophie in Potsdam - Im März 1799 äußert er den Wunsch den Militärdienst gegen den Willen der Familie aufzugeben, um sich auf sein Studium zu konzentrieren
Quellen: https://gutenberg.spiegel.de/autor/heinrich-von-kleist-326 https://de.m.wikipedia.org/wiki/Heinrich_von_Kleist Adam Soboczynski: Schöne Abgründe. Vor 200 Jahren hat sich Heinrich von Kleist erschossen. Warum er heute noch fasziniert. In: Die Zeit. Nr. 2. 5. Januar 2011 https://rfhg.wordpress.com/kleists-sprache/ https://de.wikipedia.org/wiki/19._Jahrhundert#Europa https://www.youtube.com/playlist?list=PLAo_j4319gfxnVuvia4uwbacZ7LOU8m_m Hans-Jürgen Lendzian: Zeiten und Menschen, Geschichte, Einführungsphase Oberstufe Nordrhein-Westfalen. Schöningh, 2015, S. 242/243.
Historischer Kontext Ende 18. Jahrhundert Französische Revolution (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) Absolutismus und Ständegesellschaft - König Ludwig XVI (1754 - 1793) -Gottesgnadentum: Gott selbst habe den König als weltlichen Herrscher eingesetzt -Ständegesellschaft Gründe für die Revolution - politische Machtlosigkeit des dritten Standes -Wirtschaftskrise, Hungersnot -Staatsschulden - neue politische Bewegung der Aufklärung Ablauf 1. Einberufung der Generalstände (Klerus,Adel,Bürger/Bauern) -5. Mai 1789 Ständeversammlung -König will Steuern erhöhen, um Schulden zu bezahlen -> Abstimmung -3. Stand beschwert sich, aber wird nicht beachtet -Ärmere Adlige schließen sich dem 3.Stand an -> König lässt Versammlungsort absperren -3. Stand versammelt sich im Ballhaus und erklären sich zur Nationalversammlung -> Ausarbeitung einer Verfassung 2. Sturm auf die Bastille 14. Juli 1789 -Bürger ziehen vor das Staatsgefängnis Bastille, um sich Waffen zu besorgen - Kommandant der Bastille lässt auf die Bürger schießen ( über 100 Menschen werden erschossen) -Bürger holen sich Kanonen und erobern die Bastille 3.Ende des Feudalsystems Feudalsystem: Land und Leute werden vom König an einen Adligen gegeben. Die Menschen müssen für den Lebensunterhalt der Adligen arbeiten. - Unruhen auf den Straßen verstärken sich - Nationalversammlung beschließt, dass die Leibeigenschaft abgeschafft ist -> Grundherr hat keine Rechte mehr über Land und Leute - Alle Bürger sollen Zugang zu allen Ämtern haben und alle sollen nach gleichen Grundrechten Steuern zahlen 4. Verkündung der Menschenrechte -26. August 1789 Nationalversammlung verkündet Menschen und Bürgerrechte -Recht auf Freiheit, Eigentum, Sicherheit, Widerstand, Selbstbestimmung, freie Religionsausübung => Verfassung wird ausgearbeitet und am 3. September 1791 verkündet => Konstitutionelle Monarchie -> Königsherrschaft mit Verfassung, die die Befugnisse des Königs festlegt
Frankreich wird zur Republik -Unruhen im Land verstärken sich -> König flieht, aber wird gefangen genommen und nach Paris zurück gebracht, wo er mit der Guillotine hingerichtet wird -21. September 1792 Frankreich hat keinen König mehr und wird zur Republik Nach der Hinrichtung des Königs -ausländische Armeen bedrohen Frankreich, um "alte Ordnung" wieder herzustellen, da sie Angst um eine Revolution im eigenen Land haben -Regierung radikalisiert sich (Hinrichtungen, Gefangenschaften usw.) -> Schreckensherrschaft unter Robespierre (Jakobiner) -Wehrpflicht wird eingeführt und Rovlutionsarmee besiegt eindringende Truppen und führt Krieg gegen Königtümer, um Revolution zu exportieren -1794 alle Feinde der Revolution besiegt Anfang 19. Jahrhundert -Kaiser Napoleon Bonaparte von Frankreich eroberte Anfang des 19. Jahrhunderts große Teile Europas. Er reformierte viele Fürstentümer mit dem Code civil und exportierte damit einige Errungenschaften der französischen Revolution, bis nach dem Scheitern des Russlandfeldzuges sein Niedergang begann -1806 endete das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Unter der Federführung Napoleons wurden die nordwestdeutschen Staaten zum Rheinbund zusammengeschlossen -In den Befreiungskriegen wurden die napoleonischen Truppen besiegt (Völkerschlacht bei Leipzig). Napoleon wurde auf die Mittelmeerinsel Elba verbannt, von wo er 1815 nach Frankreich zurückkehrte und die Macht für kurze Zeit zurückeroberte. -Napoleon wurde 1815 in der Schlacht bei Waterloo endgültig besiegt. Als Gefangener Englands wurde er auf die Atlantikinsel Sankt Helena verbannt; der Wiener Kongress leitete die Restaurationszeit ein.
Merkmale seiner Werke: Wie Adam Soboczynski anlässlich des 200. Todesjahres Kleists schrieb, war Kleist jemand, dessen Werke als die waghalsigsten des Zeitalters der Aufklärung und der Weimarer Klassik galten, da sie bereits vorwegnehmen, was das 20. und 21. Jahrhundert betrifft. So werden in Michael Kohlhaas die Vetternwirtschaft einer unübersichtlichen Verwaltungswelt, in Die Hermannsschlacht national beseelte Massenschlachten, in Penthesilea fragile Geschlechtsidentitäten, in Das Erdbeben in Chili der jeder Sinnstiftung von Geschichte höhnende Zufall und in Amphytrion eine radikale Sprachskepsis behandelt. Besonders ist auch die Gewalt, die in jedem seiner Protagonisten lauert und welche die Handlungen prägt. So zerfleischt Penthesilea ihren geliebten Achill, in Der Findling werden Gehirne an der Wand eingedrückt, das Käthchen von Heilbronn wird ausgepeitscht, die Marquise von O…. wird vergewaltigt und selbst Der zerbrochne Krug, die wahrscheinlich bedeutendste deutsche Komödie, handelt von einem Sexualverbrechen. Diese Gewalt verdeutlicht Kleists Blick auf die Welt, welche er selbst einst als Krieg bezeichnete. Wer sie nicht umfasst halte, werde das, was er will, nie in einem Gespräch und noch weniger in einer Schlacht durchsetzen. Weil Goethe diese Ansichten fremd waren, sah er Kleist als unheilbaren Fall, als den sich Kleist auch selber sah. Typisch für Kleist ist auch seine radikale Ausdrucksweise, welche aufgrund der Grausamkeit seiner Bilder eher abstoßend, aber wegen seiner poetischen Sprache und den dramatischen Spannungsbögen auch eine große Anziehungskraft hat. Kleists Schreibstil zeichnet sich außerdem durch Hypotaxen aus, welche viel Handlung in wenigen Sätzen beschreiben. Er wollte durch seinen Schreibstil eine Sprache finden, die ein Geschehen möglichst detailliert und anschaulich darstellt, doch er bezweifelt, dass Sprache dazu in der Lage ist, da sie uns nur zerrissene Bruchstücke und nicht die Seele eines Geschehens geben könne.
Kleists Werke Dramen: • Die Familie Schroffenstein (1803) • Robert Guiskard, Herzog der Normänner (1808) • Der zerbrochne Krug (1811) • Amphytrion (1807) • Penthesilea (1808) • Das Käthchen von Heilbronn (1808) • Die Hermannsschlacht (1821) • Prinz Friedrich von Homburg (1822) Erzählungen und Anekdoten: • Michael Kohlhaas (1810) • Die Marquise von O…. (1808) • Das Erdbeben in Chili (1810) • Die Verlobung in St. Domingo (1811) • Das Bettelweib von Locarno (1810) • Der Findling (1811) • Die heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik (1810) • Der Zweikampf (1811) • Verschiedene Anekdoten (1810 bis 1811) Theoretische Schriften: • Katechismus der Deutschen (1809) • Über die Marionettentheater (1810) • Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden (1878)
Steckbrief Name: Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist geboren: am 18.10.1777 in Frankfurt an der Oder (laut eigener Angabe am 10.10.1977) gestorben: am 21.11.1811 durch Suizid am Wannsee in Berlin bekannt geworden als: deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist Familie: - entstammt altpommerschem Adelsgeschlecht - Mutter: Juliane Ulrike von Kleist - Vater: Joachim Friedrich von Kleist - Halbschwestern: Wilhelmine und Ulrike Philippine - Geschwister: Friederike, Auguste Katharina, Leopold Friedrich und Juliane berufliche Laufbahn: - zog nach dem frühen Tod des Vaters 1788 in das Haus des Predigers S. Cartel und besuchte das französische Gymnasium - 1792 trat er in das Potsdamer Garderegiment ein; Kleist nahm am Rheinfeldzug (1796) teil, wurde Leutnant (1797) und schied 1799 freiwillig aus dem Dienst - studierte 1799/1800 Philosophie, Physik, Mathematik und Staatswissenschaft in Frankfurt an der Oder - trat 1804 in den preußischen Staatsdienst ein - wurde 1807 in Berlin als vermeintlicher Spion festgenommen - gab 1807-1809 in Dresden mit A. Müller den "Phöbus" heraus - gab 1810 mit A. Müller die "Berliner Abendblätter" heraus
Studium und erste Anstellung (1799–1801) April 1799, Frankfurt a. Oder Beginn des Studiums mit den Fächern Mathe (Hauptfach), Physik, Kulturgeschichte, Naturrecht, Latein & Kameralwissenschaften 1800 - 1801 Berlin Abbruch seines Studiums nach drei Semestern, begann Tätigkeit als Volontär im Preuß. Wirtschaftsministerium ( Verlobung, Frsu forderte Tätigkeit im Staatsamt ) ab 9. September für 2Mon Würzburg Arbeit als wirtschaftsspion, Sitz im Hotel Fränkischer Hof, Theaterstraße1, besucht das Krankenhaus der Stiftung Juliusspital-> Sommer& Herbst 5 Briefe, die die dichterische Begabung erstmals zeigen
Paris und Thun (Schweiz) (1801–1804) 1801- 1804 Paris, Dresden Frühjar 1801 Reise mit Schwester Ulrike über Dresden nach Paris -> sittenlose Stadt Brief vom 10.Okt1801 an Wilhelmine - beginnt Trauerspiel „Die Familie Ghoborez“ April 1802 Wohnsitz auf der Schmerzliginsel in der Aare in Thun in der Schweiz -Besuch des Freundes ernst von Pfuel regte ihn wahrscheinlich zur Dramolett „Der schrecken im Bade“ -Ehebruch da Wilhelmine kein Leben Böuerin führen wollte, -Trauerspiel wird in „die Familie Schroffenstein“ umbenannt & -arbeitet weiter an TrauerspielRobert Guiskard, Herzog der Normänner““ -beginnt Lustspiel „der zerbrochene Krug“ Ende 1802 Rückkehr nach Deutschland, lernt Friedrich de la Motte Friqué kennen Trifft Pfuel in Dresden wieder, gemeinsame Reise nach Paris -zerstört Werk des Guiskard, da er seine konzeptionellen Vorstellungen nicht begreifen könnte 26.10.1803 Paris Schaffenskrise -verfasst „Der Himmel versagt mir den Ruhm, das größte der Güter der Erde“ & schließt sich der franz. Armee an um gegen England zu kämpfen & den Tod in der Schlacht zu erleben aber -wird dann von einem Freund dazu überredet, nach Potsdam zu kommen Dezember 1803 Rückkehr nach Deutschland, arbeitet nun im diplom. Dienst
Königsberg, 1804-1806 Nach seiner Tätigkeit im Finanzdepartement arbeitete er auf Empfehlung ab dem -6.5. 1804 als Diatär ( Beamter im Vorbereitungsdienst ohne festes Gehalt ), sollte sich bei Christian Jacob Kraus ausbilden lassen -trifft Wilhelmine wieder, die inzwischen mit dem Philisophieprofessor Wilhelm Traugott Krug verheiratet war -> vollendete „der zerbrochene Krug“ ->arbeitet am Lustspiel Amphitryon & Trauerspiel Pentheseliea und den Erzählungen „Michael Kolhas“ & „das Erdbeben in Chile“ August 1806 Kleist entscheidet sich dem Staatsdienst abzusagen und sein Leben „dramatischen Tätigkeiten“ zu widmen Januar 1807 Er und seine Begleiter werden als Spione betitelt und zunächst ins Fort de Joux bei Pontalier und dann ins Kriegsgefangenenlager Châlons-sur-Marne transportiert -> dort schrieb er wahrscheinlich „die Marquise von O“ und arbeitete an Penthesilea weiter
Dresden (1807-1809) Ab Ende August 1807 Nach seiner Freilassung reiste er über Berlin nach Dresden, wo er Christian gottfried Körner, die Romantiker Ludwig Tieck & Gotthilf Heinrich von Schubert und den Staatsgeschichtsphilosophen Adam Heinrich Müller Januar 1808 Gibt zsm mit Müller die Zeitschrift „phöbus, das Journal für die Kunst “ Ein Fragment dem Trauerspiel: Penthesilea lies er Goethe zukommen, der in seinem Antwortschreiben seine Verwunderung und sein Unverständnis zu erkennen. Sommer 1808 Im Sommer muss er sich in Hamm aufgehalten haben, da es ein auf den 4.August datiertes schreibt gibt, indem die französische Generalpostdirektion in Düsseldorf ihm eine Bewerbung absagte. Dann reiste er nach Düsseldorf, weiste sich mündlich als „Premier Lieutenant au Serv[ice] Pruss“ aus und bewirb dich unter anderem für eine freigewordene stelle als Postdirektor in Lünen
1808 Berlin In Berlin schloss Kleist unter anderen Bekanntschaft mit Achim von Arnim, Clemens Brentano, Joseph von Eichendorff, Wilhelm Grimm, Karl August Varnhagen von Ense und Rahel Varnhagen. Im April 1810 erschien der erste Band seiner Erzählungen (Michael Kohlhaas, Die Marquise von O...., Das Erdbeben in Chili) und im September Das Käthchen von Heilbronn, dessen Aufführung Iffland als Direktor der Berliner Bühne jedoch ablehnte. Nach der Einstellung des Phöbus initiierte Kleist ab dem 1. Oktober 1810 ein neues Zeitungsprojekt: die Berliner Abendblätter. Die Abendblätter waren ein täglich erscheinendes Zeitungsblatt mit lokalen Nachrichten, als dessen Zweck die Unterhaltung aller Stände des Volkes und die Beförderung der Nationalsache angegeben wurde. Prominente wandten sich in seinen Zeitschriften des Öfteren zu Wort und er selbst veröffentlichte unter anderem seine Abhandlungen Gebet des Zoroaster, Betrachtungen über den Weltlauf, Brief eines Malers an seinen Sohn, Allerneuester Erziehungsplan und vor allem Über das Marionettentheater in den Abendblättern. Als Besonderheit und Publikumsmagnet erwies sich Kleists Veröffentlichung aktueller Polizeiberichte. Im Frühjahr 1811 musste die Herausgabe der Zeitung wegen verschärfter Zensurbestimmungen eingestellt werden. Als sein Versuch scheiterte, eine Anstellung in der preußischen Verwaltung zu erlangen, und auch sein 1809 begonnenes Schauspiel Prinz Friedrich von Homburg bis 1814 mit einem Aufführungsverbot durch Friedrich Wilhelm III. belegt wurde, musste Kleist innerhalb kurzer Zeit einige Erzählungen schreiben, um sich den Lebensunterhalt zu sichern. Diese Werke wurden in einem zweiten Band mit Erzählungen zusammengefasst, der unter anderem Das Bettelweib von Locarno und Die Verlobung in St. Domingo enthält. Nahezu mittellos und innerlich „so wund, daß mir, ich möchte fast sagen, wenn ich die Nase aus dem Fenster stecke, das Tageslicht wehe tut, das mir darauf schimmert“
Fortsetzung von 6 (Brief an Marie von Kleist vom 10. November 1811) nahmen die Gedanken an einen Suizid aufgrund von Geldsorgen und der stetigen Kritik seiner Werke überhand, auch weil sein Schauspiel „Der Prinz von Homburg“ verboten wurde und er desgleichen keine Stelle im preußischen Staatsdienst erhielt. Aus Geldnot schrieb er weiter Stücke, die postum im zweiten Band veröffentlicht wurden. Zuvor hatte er in seinem Bemühen um ein Darlehen mehrere Bitt- und Bettelbriefe verschickt, unter anderem an den König, an den Prinzen von Preußen und vor allem an den Staatskanzler Hardenberg, ohne jedoch eine Antwort zu erhalten. Einzig die Nachricht am Rande des Gesuchs ist überliefert „Zu den Akten, da der p.v. Kleist 21.II.II. nicht mehr lebt“.[13] Kleist suchte und fand für den Weg des Suizids eine Begleiterin, die unheilbar an einem Karzinom erkrankte Henriette Vogel. Mit ihrem Einverständnis erschoss Kleist am 21. November 1811 am Stolper Loch, dem heutigen Kleinen Wannsee im Südwesten Berlins, zuerst sie und dann sich selbst. In seinen Abschiedsbriefen äußerte Kleist hinsichtlich seiner Bestattung keine Wünsche; es war Henriette Vogel, die um eine gemeinsame Bestattung „in der sicheren Burg der Erde“ bat. Begraben wurden Kleist und Henriette Vogel an Ort und Stelle, da der Suizid damals gesellschaftlich und kirchlich geächtet war, was eine Bestattung auf einem Friedhof verbot (Friedhöfe standen in dieser Zeit ausschließlich in kirchlicher Verwaltung).
Aufgabenverteilung: Fabian: Steckbrief Kleist, Werke und deren Merkmale Joshua: Historischer und literarischer Kontext Sascha: Biographie

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