TA 2: Antrag auf Judenausschluss
<div>Es handelt sich bei diesem Brief um einen Antrag des stellvertretenden Kreisleiters der NSDAP an den Oberbürgermeister der Stadt Regensburg vom 20. August 1935.</div>
<div>Mit diesem Brief wird die Einsetzung folgender Verbote und Einschränkungen für Juden gefordert:</div><ul><li>Juden dürfen keine Viehmärkte mehr besuchen</li><li>Juden dürfen in Regensburg keinen Grundbesitz mehr erwerben</li><li>Geschäftsleute, die mit Juden Handel treiben werden bei öffentlichen Aufträgen (der Stadt) nicht berücksichtigt</li></ul>
<div>Der stellvertretende Kreisleiter bezeichnet die Juden unter anderem als Hauptgegner des Nationalsozialismus. Dieser Antrag ist eines der vielen Beispiele der immer weiter zunehmenden Feindlichkeit gegenüber Juden.</div>
<div>Die erste Forderung wurde nach Absprache mit dem städtischen Bediensteten, Bezirkstierarzt und Leiter des Schlachthofes Dr. Jakob Kolb, welcher keinen Grund für den Ausschluss der Juden vom Viehhandel sah, abgewiesen.</div>
<div>Quelle: </div><div>Stadtarchiv Regensburg ZR III 2009</div>

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