TA 4: Schandmarsch
<div>In einige Berichten heißt es, dass die Zuschauer am Straßenrand die Juden beschimpften und bespuckten. Andererseits wird erzählt, dass sich die Menschen sehr unterschiedlich verhielten. Die Reaktionen sollen laut einem Interview mit dem Bannertragenden Paul Öttinger von Trauer über Mitgefühl bis hin zur passiven Kenntnisnahme gereicht haben.</div>
<div>Schaulustige beobachteten das Geschehen von ihren Fenstern aus oder liefen auf die Straße. Davon, dass in Regensburg niemand von den Gräueltaten gegen die Juden wusste, kann also spätestens jetzt nicht mehr die Rede sein.</div>
<div>Eine Gruppe von ca. 70 jüdischen Jungen und Männern wurde gezwungen, mit einem Banner mit der Aufschrift "Auszug der Juden" durch die Straßen zu gehen. Der "Schandmarsch" zog sich durch die komplette Altstadt bis hin zum Bahnhof.</div>
<div>Nach dem demütigenden Marsch durch die Altstadt warteten in der Maximiliansstraße Lastwägen auf die Männer, die sie ins KZ Dachau und in die Augustenburg verschleppten.</div>
<div><span style="font-size:10px;"><i>zum Nachlesen:</i></span></div><div><span style="font-size:16px;">Reichspogromnacht in Regensburg: Spucken, plündern und vergessen…</span></div><div><br></div><div>Am heutigen Mittwoch jährt sich die Reichspogromnacht zum 73. Mal. Dass Regensburg mit seinem „Schandmarsch der Juden“ sogar noch aus dem Rahmen fiel, daran erinnerte Dr. Andreas Angerstorfer bei einem Vortrag an der Kerschensteiner Berufsschule. Dabei gewesen sein wollte im Nachhinein niemand. „Nach rund 30 Jahren intensiverer Beschäftigung mit diesem Thema finden sich lediglich drei Frauen, die sich an dieses Geschehen noch erinnern können“, sagt Angerstorfer. </div><div><br></div> www.regensburg-digital.de Am heutigen Mittwoch jährt sich die Reichspogromnacht zum 73. Mal. Dass Regensburg mit seinem „Schandmarsch der Juden“ sogar noch aus dem Rahmen fiel, daran erinnerte Dr. Andreas Angerstorfer bei einem Vortrag an der Kerschensteiner Berufsschule. Dabei gewesen sein wollte im Nachhinein niemand. „Nach rund 30 Jahren intensiverer Beschäftigung mit diesem Thema finden sich lediglich drei Frauen, die sich an dieses Geschehen noch erinnern können“, sagt Angerstorfer.
<div><span style="font-size:16px;">Gedenken an die Reichspogromnacht in Regensburg</span></div><div><br></div><div>Der nationalsozialistische Terror wütete auch in Regensburg. Vor 79 Jahren zündeten die Nazis die Synagoge auf dem Brixener Hof an und schikanierten jüdische …</div><div><br></div> www.tvaktuell.com Gedenken an die Reichspogromnacht in Regensburg | Der nationalsozialistische Terror wütete auch in Regensburg. Vor 79 Jahren zündeten die Nazis die Synagoge auf dem Brixener Hof an und schikanierten jüdische …
<div>Quelle: </div><div>Stadtbildstelle</div>

This site uses cookies to deliver our services. By using our site, you acknowledge that you have read and understand our Terms of Service and Cookie Policy. Your use of ThingLink's Products and Services, is subject to these policies and terms.