<div>Diese Grafik enstand im Rahmen der Fortbildungen, die ich gerade zum Thema "Nutzung digitaler Tools für den Unterricht" anbiete. Erste Gedanken zum Thema habe ich mir in diesem Beitrag gemacht:</div><div>http://diefraumitdemdromedar.de/die-antwort-lautet-und</div>
<div>Da es sich um eine Kurzfortbildung im zeitlichen Rahmen von 45 Minuten handelt, muss bereits bei der Zielformulierung klar fokussiert werden, wenn die KollegInnen Zeit zum Ausprobieren haben sollen statt sich einen langen Vortrag anzuhören, der ihnen nur deduktiv Informationen vermittelt. </div>
<div>Mit der Nutzeroberfläche umgehen zu können, muss das wichtigste Ziel sein, damit die Kolleginnen auch das zweite erreichen können: Selbstständig das didaktische Potenzial einzuschätzen.</div>
<div>Aus der Didaktik lernen wir, dass für erfolgreiches Lernen eine Mischung aus geeignetem Input und eigener Anwendung gewinnbringend ist. Daher muss auch in einer Fortbildung dem Input ein geeignetes Maß an Ausprobieren entgegengesetzt werden.</div>
<div>Ebenfalls didaktisch anerkannt ist die Analyse des Vorwissens. Diese habe ich durch die Erstellung von Fragebögen vollzogen, die ich auf dieser Seite zur Verfügung gestellt habe: http://diefraumitdemdromedar.de/fortbildungen</div>
<div>Dieser Schluss erscheint logisch, ist aber nicht nur durch Nachdenken zustande gekommen, sondern wurde bereits durch Erfahrungen mit den ersten Fortbildungsveranstaltungen verifiziert.</div>
<div>Aus der Zeitvorgabe resultiert, dass es nicht möglich ist, eine Auflistung mit allen Möglichkeiten, die das Tool bietet, vorzustellen, um auf diese Weise inspirierend zu wirken, deswegen ist exemplarisches Vorgehen notwendig.</div>
<div>Dass die KollegInnen aus unterschiedlichen Fakultäten kommen, macht es erst recht unmöglich, allen Ideen gerecht zu werden. Dies ist zugleich ein großes Potenzial, denn es ist gar nicht notwendig, allumfassende Informationen darzubieten, weil die vielen unterschiedlichen KollegInnen selbst Ideen aus der Kombination ihres Erfahrungsschatzes mit der Entdeckung der Möglichkeiten des Tools besteuern können.</div>
<div>Die Interessen sind ein zusätzlicher Plusplunkt für die Inspiration: Vorhandenes Expertenwissen in einzelnen Bereichen ermöglicht es, über bereits Gedachtes und Aufgeschriebenes hinaus Potenziale zu entdecken.</div>
<div>Bei den letzten Veranstaltungen, die ich gehalten habe, hat mir das gefehlt, was im Unterricht eigentlich ein zentraler Bestandteil ist: Eine abschließende Reflexionsphase. Zwar wurden die Ergebnisse teils präsentiert, aber die Zeit, darüber zu sprechen und Potenziale abzuleiten, hatten wir nicht mehr so recht, dieser Part blieb den TeilnehmerInnen überlassen. </div><div><br></div><div>Beruhend auf den Erfahrungen aus Unterricht und Fortbildungen möchte ich die Veranstaltung diesmal also anders gestalten, die Input-Phase noch weiter straffen und die Inspiration stärker in die Reflexionsphase verlagern, um erworbenes Wissen und Kompetenzen in der Gruppe zu teilen und den Abschluss so zu bereichern.</div>